Vermögen

 

Philosophischer Hintergrund:

Seneca schrieb: "Dem Weisen ist Reichtum ein Diener, dem Toren spielt er den Herrn!"

Irgendwann kamen Habsucht und Gier über die Menschheit und damit wurde der Markt der Geldwirschaft geschaffen. Die Geschichte der Geldverleiher ist wenig beachtet und selten publiziert, aus gutem Grund. Denn "würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh" (Henry Ford). Geld ist ein gut funktionierendes Tauschmittel, aber ein miserables Wertaufbewahrungsmittel, beobachten Sie daher das Fieberthermometer des herrschenden Finanzsystems:

Gold und Silber: Edelmetallkurse:

Die Zahlen der Finanzwelt finden Sie hier!

Wie spät ist es? 1 vor 12 auf der Weltschuldenuhr!

Krise - können Sie das Wort noch hören? Meine Anregung: Nicht jammern und ignorieren, nicht im guten Glauben bleiben, sondern umdenken und jetzt handeln! Hier ein kleiner Anfang, die Checkliste des Fachverbandes Finanzdienstleister der österreichischen Wirtschaftskammer zur persönlichen Risikoabsicherung.

Erinnerung - vergessen Sie nicht die Chronologie der Krise und lassen Sie eine "Normalität" in der Finanzwelt noch nicht in ihre Überlegungen einkehren. Der notwendige Anpassungsprozeß ist im Gange, hat aber seinen Höhepunkt noch nicht erreicht. Ein Artikel in der Finanz und Wirtschaft zeigt die möglichen Szenarien und gibt Hinweise, wer die Zauberlehringe des Geldgeistes sind.

Fragen: Und damit es nicht zu ernst wird, ein paar mehr Fragen, die auch Sie sich stellen sollten!

 

Was kann ein Vermögensberater für Sie tun?

Zu Beginn einer Zusammenarbeit soll das "große Bild" ausführlich besprochen werden: Wir erleben derzeit eine Paradigmenwechsel in der Finanzwelt, die "Finanzkrise als Systemkrise zweiter Akt" und die desaströsen Folgen für die Bürger (kommt vom "bürgen"). Wir haften für Banken und Staaten, die sich untereinander gut arrangiert haben, zu unseren Lasten und zulasten zukünftiger Generationen. Gewinne von Banken werden und wurden privatisiert, Verluste sozialisiert.

Erfassung und Beurteilung der Vermögenssituation, die persönliche Vermögensbilanz! Überlegungen zu Vermögensaufbau, Vermögenserhaltung und Vermögensübertragung.

Darauf aufbauend Pläne, Ziele, Konzepte, Strategien, Taktiken unter den Aspekten Sicherheit, Rendite und Liquidität.

Vermeiden von klassischen und immer wiederkehrenden Fehlern in der Veranlagung: Diese sind unter vielen anderen "Emotionen vor Hirn", die Unkenntnis langfristiger Zyklen gepaart mit Kurzfristdenken und blindes Vertrauen in Banken, Berater und Medien. 

Auch ethische und nachhaltige Aspekte in der Veranlagung sollten thematisiert werden.

Laufende Marktbeobachtung und Anpassung der Entscheidungen.

Hinweis: Die klassische Risikopyramide steht derzeit Kopf, was einst sicher war, ist heute Risikokapital!

 

Das Berufsbild des Vermögensberaters wird hier genau beschrieben.

Auch Vermögensberater können eines nicht: Aus Konsum und Schulden Werte schaffen... diese Illusion der letzten Jahrzehnte verabschiedet sich gerade. Mit Arbeit und systematischen Vermögensaufbau ist dies aber nach wie vor möglich.

 

Einfach erklärt:

Wenn Sie das Gefühl haben, daß Ihr Geld immer weniger wird, dann liegen Sie mit dieser Einschätzung goldrichtig. Je länger Sie zuwarten und im Nicht-Handeln verharren, desto mehr werden Sie verlieren. Jeder Krise liegt ein fundamental fehlgeleitetes Handeln zugrunde. Ich denke, heute ist es das blinde Vertrauen in die manipulative Kraft der Notenbanken und dem Staat als Sicherheitsgeber. Banken müßten für Spareinlagen  mindestens 25% Zinsen zahlen, um dem systemischen Risiko gerecht zu werden! Geld = Schuld ! Währungsreform ist kein Unwort, sondern passiert täglich!

Sehen Sie sich den "Brotindex" an, aus meiner Sicht ein verlässlicher Kaufpreisfaktor, nachdem man Computer, Mobiltelefone und sonstige deflatorische Billigwaren made in China nicht essen kann. In den letzten 40 Jahren (Werte 1972 bis 2012) haben sich die Brot- und Semmelpreise in etwa verzwölffacht, zur Erinnerung an Personen, die in der Mitte ihrer statistischen Lebenserwartung stehen, es waren 45 Groschen für eine Semmel und 3,60 Schilling für 1kg Brot. Das entspricht einer Steigerung von 6% per anno. Und es wird immer mehr, oder doch weniger beim Realeinkommen.

Mit Geld am Sparbuch werden Sie das kaum kompensieren können. Die Schröpfung der Sparer ist schon so weit fortgeschritten, daß selbst Banker vom Sparen abraten - siehe Artikel "Sparen ist freiwillige Enteignung"


 

Heiteres und Nachdenkliches zum Schluß:

Warum aus Anleihen, also Schuldscheinen, renditeloses Risiko statt risikoloser Rendite geworden ist, hier eine Überlegung dazu.

Warum ihre Rente sicher - zu wenig - ist, auch hier ein Denkansatz.

Nach einem langen Bankerleben und seinem Abschied von den 25%-Zielen der Deutschen Bank denkt auch Herr Ackermann offen darüber nach, ob wir mit Nahrungsmitteln spekulieren sollten. Mein Kommentar: Evolution ist sprunghaft und überall möglich.

Wissen Sie, was ein Staubsaugervertreter verkauft? Richtig: Staubsauger! Wissen Sie, was ein Versicherungsvertreter verkauft? Richtig: Versicherungen! Wissen Sie, was ein Volksvertreter verkauft? Richtig, das Volk!